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Die besten Tipps für Häuslebauer

Heute sind die eigenen vier Wände vieles in einem: Sie bieten Sicherheit und Geborgenheit in unruhigen Zeiten. Die größten Fehler werden gleich am Anfang gemacht – bei der Finanzierung. Die besten Tipps, um Fehler zu vermeiden.


Für das eigene Heim sind viele bereit, ihre finanziellen Möglichkeiten auszureizen. Doch auch wenn das Haus ein Traum ist – die Devise heißt: kühlen Kopf bewahren und „sorgfältig kalkulieren, wie viel eigenes Heim man sich leisten kann“, rät Florian Haas, Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.“ in München.

 

Beim Nachrechnen müssen Bauherren und Käufer zweigleisig fahren. Heißt: Zum einen das Eigenkapital berechnen. Welche Vermögenswerte können sie „verflüssigen“, um diese als Eigenkapital in die Hausfinanzierung zu stecken. Die Goldene Regel bei der Eigenheimfinanzierung lautet: So viel Eigenkapital wie möglich, so wenig Kredit wie nötig. 20 Prozent der Gesamtkosten sollten es mindestens sein. „Achten Sie unbedingt darauf, dass mindestens 10.000 Euro in der Hinterhand bleiben. Mit dieser Eisernen Reserve können unvorhergesehene Kosten, etwa der Kauf einer neuen Waschmaschine bezahlt werden“, so Haas.

 

Das zweite Gleis: Unbedingt vor dem Bau oder Kauf einen Kassensturz machen, bei dem die monatlichen Einnahmen und Ausgaben ungeschönt gegenübergestellt und dann saldiert werden. Wer zum Beispiel 1.800 Euro im Monat zur Verfügung hat, wovon 1.200 Euro für Darlehenszins und -tilgung weggehen, dem geht auf Dauer die Puste aus. Urlaube, etwas teurere Hobbys und anderes, was der Seele gut tut, sind dann nicht mehr drin. Grundregel: Die monatliche Belastung aus Zins- und Tilgung sollte 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens nicht überschreiten.

 

„Kalkulieren Sie vor allem Ihren Kreditbedarf realistisch. Wer ihn zu niedrig ansetzt, muss teuer nachfinanzieren. Auch umgekehrt, wird es kostspielig, weil Banken für nicht ausgezahlte Darlehen häufig eine Nichtabnahmeentschädigung verlangen“, rät Haas weiter. Beim Kreditbedarf nicht die Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer usw. vergessen. Sie schlagen üblicherweise mit rund zehn Prozent zu Buche.

 

Beim Vergleich von Finanzierungsangeboten sollten Darlehensnehmer genau ins Kleingedruckte des Angebots schauen, um eine wirklichkeitsnahe Entscheidungsgrundlage zu haben. Wichtigster Aspekt: Die Top-Kreditzinsen gibt es in aller Regel nur für 60 Prozent des Beleihungswertes. Wer einen höheren Kreditbedarf hat, muss teurer finanzieren oder auf alternative Geldquellen setzen, beispielsweise einen Kredit vom Chef oder ein Darlehen von Oma und Opa. Verbraucherschützer Haas hat folgenden Rat: „Nutzen Sie die staatlichen Fördermöglichkeiten. Das zinsverbilligte bzw. geschenkte Geld lässt sich problemlos für die Finanzierung bzw. den Vermögensaufbau verwenden.“ In Frage hierfür kommen insbesondere die Wohnriester-Förderung sowie Darlehen der staatlichen KfW-Bank.

 

Auch mit der richtigen Entschuldungsstrategie lässt sich viel Geld sparen: Viele Immobilienerwerber begnügen sich mit der üblichen Mindest-Tilgungsrate von 1 Prozent jährlich bei Annuitäten-Darlehen. Das schont zwar die Haushaltskasse, sorgt am Ende der Zinsbindung aber für eine vergleichsweise hohe Restschuld. Erhebliche Gefahren drohen, falls Baugeld bei der dann nötigen Umschuldung deutlich teurer geworden ist. „Wer es sich leisten kann, sollte daher eine höhere Tilgungsquote wählen bzw. flexible Rückzahlungsmodalitäten wie kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit eines mehrmaligen Wechsels der jährlichen Tilgungsquote vereinbaren“, empfiehlt Finanzierungsexperte Haas. „Sichern Sie sich die noch günstigen Konditionen durch eine möglichst lange Zinsfestschreibung von mindestens zehn, besser 15 Jahren“, rät Haas abschließend.